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Die Grüne Fee (frz. „La Fée Verte") ist der Kosename des Absinths und zugleich ein cremiger Sour rund um die berüchtigte Spirituose. Kaltes Wasser lässt den Absinth milchig-trüb werden (Louche), Eiweiß sorgt für seidigen Schaum.
Ein Drink mit Geschichte: Künstler und Dichter der Belle Époque verehrten die Grüne Fee für ihre kräuterwürzige Komplexität.
Verwende einen hochwertigen Absinth (mind. 55 % vol) – nur dann entsteht der typische, milchige Louche-Effekt. Das Wasser sollte eiskalt und langsam zugegeben werden. Wer es klassischer mag, lässt das Wasser über ein Stück Würfelzucker auf einem Absinthlöffel ins Glas tropfen.
„Grüne Fee" (La Fée Verte) ist der historische Spitzname für Absinth, der wegen seiner grünen Farbe und der berauschenden Wirkung in der Belle Époque so genannt wurde.
Gibt man Wasser zu Absinth, fallen die wasserunlöslichen Kräuteröle (v. a. Anethol aus Anis) aus und machen das Getränk milchig-trüb. Das nennt man Louche.
Ja. Ohne Eiweiß entfällt der cremige Schaum, der Drink bleibt aber als klassischer Absinth mit Wasser aromatisch. Alternativ kann Aquafaba (Kichererbsenwasser) als veganer Ersatz dienen.